relativer spektraler Hellempfindlichkeitsgrad


relativer spektraler Hellempfindlichkeitsgrad
rẹlativer spektraler Hellempfindlichkeitsgrad,
 
die relative Wirksamkeit der verschiedenen monochromatischen Strahlungen (bei gleicher Strahlungsleistung in gleichen Wellenlängenintervallen dλ) auf das Auge. An den Grenzen des sichtbaren Spektralgebietes, also etwa bei 380 und 750 nm, wird der Hellempfindlichkeitsgrad null. Der Höchstwert wird gleich 1 gesetzt; in Abhängigkeit von der Wellenlänge λ ergibt sich die Tageswertkurve (Zapfensehen, helladaptiertes Auge) mit einem Höchstwert bei 555 nm (gelbgrün); eine entsprechende Kurve, die Nacht- oder Dämmerwertkurve mit dem höchsten Hellempfindlichkeitsgrad bei 507 nm (grün), ergibt sich für die mit dem dunkeladaptierten Auge (Stäbchensehen) wahrgenommene Dämmerungsempfindlichkeit.

Universal-Lexikon. 2012.